Homöopathie

 

Die Homöopathie beruht auf der Erkenntnis, dass ein Stoff, der in konzentrierter Form (Ursubstanz) gesundheitliche Beschwerden hervor ruft, diese Beschwerden - in (extrem) verdünnter bzw. potentierter Form eingenommen - heilen kann. Durch Gabe eines Mittels nach dem Ähnlichkeitsprinzip sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert werden. Die Homöopathie gehört insofern zur "Informationsmedizin": Die (fast) jeglicher Substanz entledigte homöopatische Arznei enthält eine Information, welche Heilungsprozesse beim Patienten anstossen soll (ähnlich einer CD, welche Musik "enthält").

Darüber hinaus trägt die Homöopathie, deren Mittel neben der Potentierung auch eine bestimmte Form der Rhythmisierung durchlaufen, dem heilsamen Prinzip des "Rhythmus" Rechnung. Zahlreiche Krankheiten gehen - jedenfalls unter naturheilkundlicher Betrachtungsweise - mit einem Mangel an Rhythmus (aller Art) im Leben des Patienten einher.

Stärkung der Eigenverantortung des Patienten

Nach meinem Verständnis beschränkt sich die homöopathische Behandlung nicht darauf, dass der Patient möglichst "perfekt" repertorisierte* Mittel einnimmt. Vielmehr ist - unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Patienten - auch dessen aktive Mitarbeit am Heilungsprozess gefordert. Homöopathische Mittel können hilfreich Unterstützung bieten.

Ganzheitliches Behandlungskonzept

Mein Therapieansatz integriert die Homöopathie in eine ganzheitliche Behandlung, welche zum Beispiel eine - je nach Patient sinnvolle - Darmsanierung ebenso berücksichtigt wie den Bezug zur Organmanifestation einer Krankheit.

In meiner Praxis integriere ich die Homöopathie je nach Einzelfall in das Behandlungskonzept: miasmatisch, organotrop oder konstitutionell.

  • Miasmatische Homöopathie - der "Rote Faden"
    Die miasmatische Homöopathie bildet den "roten Faden" der homöopathischen Behandlung und ist vor allem bei chronischen Krankheiten angezeigt. Je nach Stadium und Ausprägung einer Krankheit kommen bei der Behandlung nach miasmatischen Gesichtspunkten ausgewählte homöopathische Mittel zum Einsatz, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Sofern erforderlich setze ich parallel dazu weitere Therapien ein (zum Beispiel ein pflanzliches Mittel der Gemmotherapie).

 

  • Organotrope homöopathie - Unterstützung für ein Organ
    Während des Heilungsprozesses kann es manchmal auch hilfreich sein, ein homöopathisches Mittel mit direktem Organbezug zu verwenden (zum Beispiel mit der Zielsetzung, die Leber als Entgiftungsorgan zu stärken).

  • Konstitutionelle Homöopathie - der Patient als "Typ":)
    Schließlich kann auch die Gabe homöopatischer Mittel unter Berücksichtigung der "Konstitution" eines Patienten in bestimmten Situationen den Heilungsverlauf fördern (zum Beispiel Nux Vomica C 30 für den "gestressten Managertyp").

 

*Repertorisation: Hier als Methode, welche ein Homöopath nutzt, um das für den Patienten geeignete Mittel zu finden.

"Similia similibus curentur"
- Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

[Samuel Hahnemann, 1755-1843]

Hinweis:

Die von mir beschriebenen Verfahren - hier konkret die Homöopathie - sind von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt, da wissenschaftliche Wirkungsnachweise nach schulmedizinischen Standards bisher noch nicht oder nicht in hinreichendem Maße erbracht worden sind. Naturheilkundliche Verfahren können jedoch vielfach eine Behandlung unterstützen.

© 2020 by Winnie Hartisch